Samstag, 30. Juni 2012

There is a magic world parallel


Vereizelt dichte wälder, steinige Steilküsten und weite Felder die sich ins Endlose ziehen... Oder es sieht zumindest so aus. Wirklich endlos können sie gar nicht sein, denn so groß ist die Isle of Man dann doch nicht um ehrlich zu sein ist sie ziemlich klein und hat geologisch gesehen nichts zu bieten, aber dafür ist die Landschaft wunderschön. 


Hier, auf der Isle, bietet es sich an lange Spaziergänge durchs Nichts zu machen, oder sich auch gerne mal darin zu verlaufen. Falls dies passieren sollte einfach eine 50 p Münze hochwerfen und in die Richtung laufen in die die Queen schaut. Auch die Einwohner der Insel sind immer hilfsbereit und nehmen einen sogar im Auto mit wenn nett gefragt wird.













Natürlich gibt es auf der Isle auch Berge. Genauergenommen nur einen, der sich so nennen darf, da er es über die 600 meter Grenze geschafft hat. Der Rest sind hügel. Dieser eine Berg ist 621 Meter hoch und trägt den Namen Snaefell. Es wird empfohlen sich der Besteigung des Berges bei gutem Wetter zuzuwenden, denn dann sind von dort die Küsten Irlands, Schottlands, Wales und Englands zu bewundern. An einem regnerischen Tag jedoch ist von Glück zu reden wenn es möglich ist 10 Meter weit zu sehen. Soviel Glück hatten wir nicht.








Samstag, 23. Juni 2012

Sitting in a Steamtrain

Lokomotive? Sowas fährt noch? Wo? Auf der Isle of Man? Aber dann doch nur für Touris, oder???


Nein, nicht für Touris. Auf der Isle sind Lokomotiven ein normales Verkehrsmittel. Sie brauchen zwar für eine Strecke für die ein Auto 10 Minuten braucht 45 Minuten, aber es macht einfach mehr Spaß mit ihnen über die Insel zu reisen. Das Gefühl in einem aus Holz errichteten abteil einer Lokomotive zu sitzen ist einfach unbeschreiblich. Die einfachen Schiebefenster die mit einer Art Gürtel festgemacht werden, der Rauch, der nicht unbedingt gesundheitsfördernd ist, aber ungemein zur Atmosphäre beiträgt und das Ruckeln des Zuges, dass einen durchschüttelt, machen die Reise zu einem unglaublichen Erlebnis. 




Doch nicht nur die Lokomotiven aus vergangenen Zeiten versetzten einen in eine anderes Jahrzehnt, nein auch die alten elektrischen Züge oder die Pferdebahnen die in der Hauptstadt Douglas fahren geben das Gefühl von einer anderen Welt.




Die Züge allein sind schon Grund genug um einmal (oder auch öfter) die Isle of Man zu besuchen, doch es gibt noch so viel mehr wundervolle Dinge zu entdecken.

Sonntag, 17. Juni 2012

Kochen in der Fremde 3


Don't call it Schnitzel!

Ja ich schätze so sollte es tatsächlich nicht genannt werden. Ich will nicht sagen, dass das Experiment 'Schnitzel' total schief gegangen ist, aber den erhofften Erfolg hatte es auch nicht, zumindest wenn nach dem Grundsatz 'Das Auge isst mit.' geurteilt wird. Also es hat auf jeden Fall geschmeckt...

Fangen wir mal von vorne an. S. und ich hatten beschlossen Schnitzel zu machen. Da die Briten weder Schweinefleisch (oder sehr selten) essen, noch ein Gericht, dass an Schnitzel herankommt kennen haben wir das besonders vermisst. Wie gut, dass es dafür ein Rezept in meinem Kochbuch gibt. Danke!

Zu unserem Erstaunen haben wir in den kleinen Supermarkt, bei mir die Straße runter, alles gefunden was wir brauchten. Schweineschnitzel (oder halt auf jeden Fall Schwein) aus der Obstschale... oder war es Oberschale??, Eier und Paniermehl. Der Rest wurde improvisiert. Als Beilage entschieden wir uns (leider) für potatowaffles entschieden und als Nachtisch für Schoko- und Vanillepudding. So weit, so gut.













Also der Pudding ist gut geworden. Für den war ich veantwortlich...
Das Schnitzel hat SUPER geschmeckt!!!